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Montag, 7. Juni 2010

Top 3 Vorurteile über Controller

1. Controller sind die "Schwarzkappler" sprich Kontrollore in Unternehmen.


...und wer will sich schon gern "c"ontrollieren lassen?

Controlling hat seine Sprachwurzel im Englischen und hat etwas mit LENKEN und STEUERN zu tun.


Die Metapher des Steuermannes/Navigators auf einem Schiff ist aber auch schon mehr als abgelutscht...

...vielmehr versteht sich MeinController in der Rolle des SPARRINGPARTNER für UnternehmerInnen.

Da wo Geschäftsführer großer Firmen einen ganzen Hofstaat an Managern zur Abstimmung und zum Austausch um sich haben sind UnternehmerInnen speziell im Mittelstand oft alleine an der Spitze.


Man oder auch frau gibt sich nicht gerne die blöße vor den eigenen Mitarbeitern, der eigene Partner ist nicht so tief in der Materie für kompetentes "Coaching" - also bleibt das Bauchgefühl.


In großen Unternehmen kommt dem Controller diese interne Beratungsfunktion zu.


Für den Mittelstand ist der Sparringpartner von außen mit Controlling Know How die Möglichkeit neue Sichtweisen und externe Expertise einzubringen. Die Entscheidung bleibt bei den UnternehmerInnen.


2. Controller sind besser bezahlte Buchhalter


...nur ohne Ärmelschoner


Controlling bedient sich vielmehr der Daten aus der Buchhaltung.


Controlling hat auch großen Einfluß auf die Gestaltung sprich die Verbuchungslogik in der Buchhaltung, um ein Berichtswesen für jede Zielgruppe möglichst automatisiert bereitstellen zu können.

Aber Controlling optimiert nicht nur die Vergangenheit wie der Buchhalter oder Steuerberater sondern bezieht strategische Überlegungen der Geschäftsführung mit ein und erstellt daraus Unternehmensfahrpläne für die Folgejahre.


Controlling baut auf den Daten der Buchhaltung auf und verknüpft diese mit Informationen weiterer Quellen und Systeme wie Warenwirtschaft, Kundenverwaltung, Werbeerfolgsdaten etc.

Daraus wird ein Berichtswesen das idealerweise individuelle Kennzahlen auf nicht mehr als einer Seite enthält und neben Finanzkennzahlen auch Steuerungsgrößen anderer Bereiche wie Marketing und Vertrieb bzw. Einkauf abdeckt.


3. Controller sind Erbsenzähler


...die guten ins Töpfchen, die schlechten...

natürlich gibt es Controller, die sich mehr der Buchhaltung nahe fühlen und jedem Cent hinterherlaufen. Das Verlieren im Detail ist damit vorprogrammiert.

Controller in meinem Verständnis des Jobprofils sind die bestinformierten Personen im Unternehmen.


Das ideale Persönlichkeitsprofil: neugierig, wissbegierig, schnell in der Analytik, ganzheitliche Denke, komplexes auf den Punkt reduzieren können, Kommunikator, Innovator, Optimieren des Unternehmens nicht einzelner Kosten


Sprich der Blick über den Tellerrand.

An dieser Stelle die Einladung zu einer spannenden, humorigen Diskussion


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